The Battery – Exklusiver Club & Hotel in San Francisco


Was: The Battery, Privater Member Club und Hotel
Wo: San Francisco, USA

The Battery – privater Memberclub in einer ehemaligen Marmorfabrik in San Francisco: Diskretion innen und außen

Was tun, wenn man plötzlich um 850 Millionen US-Dollar reicher ist? Vor der Frage standen der britische Unternehmer Michael Birch und seine Frau Xochi 2008, als sie ihr Social Network-Startup ‘Bebo’, das in England, Irland und Neuseeland größer war als Facebook, an AOL verkauften. Der studierte Physiker und die Betriebswirtin mussten nicht lange überlegen. Michael und Xochi lieben englische Pubs und das Zusammenbringen von Leuten. Und wo lässt sich beides besser vereinen, als in einem privaten Mitglieder-Club? Was den Deutschen ihr Vereinsleben ist den Engländern ihre Clubkultur: Scheinbar eine genetische Veranlagung. So kauften die kunstaffinen Internetmillionäre im Financial District von San Francisco eine Gründerzeit-Fabrik, sanierten die fünf Etagen, die neue Heimstätte von The Battery.

The Battery

Livingroom und Bar in The Battery*

Wo früher Marmor verarbeitet wurde, residiert seit nunmehr drei Jahren The Battery in der gleichnamigen Straße unweit der Waterfront mit ihren Piers. Ein eleganter Club auf über 5.000 Quadratmetern mit Restaurant, vier Bars, Weinkeller, Bibliothek, Gym und Spa sowie einem Innenhof mit Garten und 14 Hotelzimmern, die auch von mir als Nicht-Mitglied gebucht werden können. Genauso wie das gläserne Penthouse auf dem Dach, das fantastische Blicke auf San Francisco‘s Transamerica Pyramide und die Bay Bridge offeriert. Die Innengestaltung der ehemaligen Fabrikhalle hat die alten Bauelemente wie Sichtmauerwerk und Stahlträger bewahrt und geschickt ins Interior-Konzept integriert. Für den gelungenen, eklektischen Einrichtungsmix aus Boho-, Industrial- und Vintagestyle zeigt der amerikanische Interior-Designer Ken Fulk verantwortlich.

Eine von 14 Suiten in The Battery: Sichtmauerwerk und Stahlträger der ehemaligen Fabrik blieben erhalten*

Ginge es nach den Besitzern, wäre der Club ein Ort der Begegnung für Künstler, Philanthropen oder gar Drag Queens. Tatsächlich lümmeln zwischen plüschigen Samtsofas und ausladenden Ledersesseln vor rustikalen Holzvertäfelungen auch die Nerds und Technikfreaks des Silicon Valley. Selbst Deutschlands ehemaliger Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg – heute in Sachen Internetz unterwegs – logiert gerne in The Battery. Mit einem Jahresbeitrag von 2.400 US-Dollar ist der Club vermutlich nicht für jedermann. Zumal künftige Mitglieder von einem bestehenden Mitglied nominiert werden müssen und ein Committe entscheidet, wer aufgenommen wird. Ein Verfahren ähnlich dem der Soho Houses, erfolgreich etablierte Clubkultur, ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich. Exklusivität hat eben ihren Preis. BvH

Die Rezeption: Herzlich Willkommen in The Battery – möchte man meinen. Ich finde, das Personal könnte etwas freundlicher sein*

Meine „Battery“-Suite und mein aufgeklappter Koffer …

… zwischen Designklassikern wie den Sesseln von Platner

Angenehmer Luxus auf 55 Quadratmetern

Die Zimmer sind mit schönen Details und Hightech ausgestattet

Schwarzweiß-Fotografien über’m Samtsofa:

The Battery leistet sich einen eigenen Art-Director, den Deutschen Thomas Moller, der verantwortlich wechselnde Ausstellungen und Events für den Club kuratiert

Geräumige Badezimmer mit Luxus-Handtüchern von Frette und Produkten von Molton Brown verwöhnen den Gast

Die Bibliothek mit einer beeindruckenden Deckenlampe …

… und einladenden Ledersofas! Die perfekte Schmöker-Ecke

Auf einen Drink an der voll verholzten und dadurch sehr urigen Musto-Bar*

Von der Musto-Bar führt eine versteckte Tür in den Grünen Raum, der für private Veranstaltungen genutzt werden kann*

Im Restaurant 717B laden Ledersessel und Samtsofas zum gemütlichen Sitzen ein, an den Wänden Kunst in Goldrahmen und Lampen von Serge Mouille

Kontakt The Battery:

thebatterysf.com

 

Pictures marked* from The Battery

 

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