Istanbul, du bist so cool!


Was: MyStylery’s Insidertipps
Wo:  Istanbul, Türkei

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Die Blaue Moschee, ein Hund und ich: Hallo Istanbul

Hier pulsiert das Leben, hier ist Bewegung: Istanbul hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Allein die Lage der14 Millionen Einwohner-Metropole auf zwei Kontinenten beeindruckt. 3000 Jahre Geschichte haben in der Stadt am Bosporus ihre Spuren hinterlassen. Es gibt so viel zu sehen – wohin zuerst? Klar, da fallen mir sofort die Hagia Sophia und die Blaue Moschee ein. Doch Istanbul hat viel mehr zu bieten.

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Shop ‚til you drop: Der ‚Grand Bazaar‘ mit seinen mehr als 4.000 Geschäften

Eine Boots-Fahrt auf dem Bosporus ist für mich als Kapitäns-Tochter ein klares MUSS, einmal nach Asien bitte und zurück zum Goldenen Horn. Als Shopping-Victim gehört für mich ein Bummel über den orientalischen Markt ‚Grand Bazaar‘ dazu. Dafür unbedingt Zeit einplanen, denn es gibt mehr als 4.000 Geschäfte auf 30.000 Quadratmetern. Ich bin neugierig, wie die Sultane im Topkapi-Palast residierten und möchte mich von der größten aller Moscheen, der Sülemaniye verzaubern lassen. Praktischerweise liegen diese Monumente der Altstadt auf der historischen Halbinsel im Stadtteil Fatih, so dass sich diese Tour-Etappen gut miteinander verbinden lassen.

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Straßenszene im Stadtteil Beyoğlu, dem gerade angesagtesten Viertel Istanbuls

Gerade angesagt ist der gegenüber liegende Stadtteil Beyoğlu, in dem auch der private Memberclub Soho House kürzlich sein neuestes Hotel eröffnete (siehe ‚Ein Palast aus 1001 Nacht‘ auf MyStylery). Hier in Pera – so wurde das alte europäische Viertel ursprünglich genannt – hat sich die neue Kunst-Szene mit dem ‚Istanbul Modern‘ und dem ‚Pera-Museum‘ etabliert. Es gibt viele kleine Cafés, Galerien und Shops und nicht zuletzt die berühmte, der Einkaufsstraße, auf der die historische Tram fährt.

Köstliches Frühstück mit Croissants wie in Frankreich gibt’s im ‚Gram‘. Hier wird alles frisch zubereitet mit wechselnden Gerichten auf der Lunchkarte. Chefin und erfolgreiche Kochbuchautorin Didem Şenol zaubert aus regionalen Zutaten türkisch-europäische Crossover Küche, z.B. warmer Ziegenkäse auf Auberginen und Linsen, der einfach nur mega-köstlich schmeckt! Empfehlen möchte ich an dieser Stelle ihre Dependance im Karaköy-Viertel, das ‚Lokanta Maya‘. Kulinarik auf hohem Niveau in schönem Ambiente.

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Lunch- und Frühstücksspot: ‚Gram‘, Mesrutiyet Caddesi, 107d in Pera, www.grampera.com

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Hilfe, ich kann mich bei all den Köstlichkeiten im ‚Gram‘ nicht entscheiden!

Für einen echten türkischen Mokka oder einen Caffe Latte ist das ‚Noir Pit‘ die richtige Adresse. Neben einer riesigen Auswahl an Kaffee-Spezialitäten werden hier auch kleine Snacks angeboten.

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Auf einen Kaffee ins ‚Noir Pit‘, Mesrutiyet Caddesi, 109a in Pera, www.noirpit.com

Ich liebe den kleinen Cukurma-Distrikt – abseits der trubeligen ‚Istiklal Caddesi‘, das Antiquitäten-Viertel in Beyoğlu. Es ist ein Vergnügen, sich hier durch die Gassen treiben zu lassen. Vorbei an einladenden Cafés schlendert man an teils brachliegenden Gebäuden vorbei und ist dann wiederum erstaunt über die bereits sanierten Objekte, die in neuem Glanz erstrahlen, wie beispielsweise das kleine Boutique-Hotel ‚Corinne‘ mit dazugehörigem Restaurant und Kunst-Galerie.

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‚Corinne Hotel‘, Kuloğlu Mh., Turnacıbaşı Cad Ayhan Işık 41, www.corinnehotel.com

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Hier kann man auch nett draußen sitzen: Boutique-Hotel ‚Corinne‘

Weiter geht’s am Galata-Turm vorbei Richtung Karaköy, dem Viertel, das gerade aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst wird. Direkt neben den Anlegern für die großen Kreuzfahrtschiffe entsteht hier eine interessante Szene mit schicken Restaurants für‘s hippe Publikum. Ich schlendere zunächst durch die ‚Fransiz Sokağı‘ – die Französische Straße, dem ehemaligen algerischen Viertel, das mit Hilfe des Französischen Kulturinstituts renoviert wurde, vorbei an kleinen Shops und Cafés.

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Beliebt bei Touristen und Einheimischen: ‚Fransiz Sokağı‘, die Französische Straße

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Einladend: Café auf der ‚Fransiz Sokağı‘

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Riesen-Pott vor kleinem Haus: Boots-Anleger im Viertel Karaköy

Und entscheide mich dann für ein Lunch im nahegelegenen, sehr angesagten ‚Karaköy Lokantasi‘, das von dem türkischen Design-Büro ‚Autoban‘ sehr cool mit türkisfarbenen Fliesen ausgestattet wurde. Ich bestelle türkische Vorspeisen, sogenannte ‚Meze‘: Humus mit Fladenbrot, Auberginenmus, in Koriander marinierte Shrimps und Knoblauch-Joghurt-Creme. Auch Bulgur-Klößchen und die obligatorischen gefüllten Weinblätter sollte man hier kosten. Auf was ich allerdings gut hätte verzichten können, ist der nachlässige, schlechte Service. Aber selbst der kann mir meine Istanbul-Begeisterung in keinster Weise trüben. BvH

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Unmotivierte Kellner im ansonsten schönen ‚Karaköy Lokantasi‘, Kemankeş Karamustafa Paşa Mh., Kemankeş Cd 37a, www.karakoylokantasi.com

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Ein MUSS in der türkischen Küche sind die verschiedenen Vorspeisen ‚Meze‘: Köstlich!

Altes Byzanz und Osmanisches Reich

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Hausruine in Pera

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Istanbul ist die Stadt der Katzen

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Bootsfahrt auf dem Bosporus: Einmal nach Asien, bitte! Von Kadiköy nach Eminöns und zurück

Zwischen Orient und Okzident

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Ziemlich windig hier! Da heißt es, Hut festhalten, damit er nicht im Goldenen Horn oder Bosporus landet

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In Istanbul leben die Religionen friedlich miteinander, hier die katholische St. Anton-Kirche …

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… dort die ‚Neve Salom‘-Synagoge. Beide im ehemaligen europäischen Viertel Pera

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Einladende Straßen-Cafés wie dieses gibt es viele in Pera

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Nichts für Kalorien-Zähler: Türkische Süßigkeiten wie hier auf der ‚Istiklal Caddesi‘

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Im ‚Grand Bazaar‘ gibt es viele Teppich-Händler. Den talentiertesten (!) 😉 Verkäufer traf ich bei ‚Rug & Rug‘

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Ich habe mir Gewürze auf dem ‚Grand Bazaar‘ gekauft. Der Plan: Zuhause wieder mehr kochen

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Wie wäre es mit einer neuen Frisur? Kuaför im Pera-Viertel

Gut zu wissen:

Englisch ist hier keine Selbstverständlichkeit.
Eine Visitenkarte – beispielsweise von Eurem Hotel – hilft, um dem Taxifahrer zu zeigen, wo ihr hinwollt.

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Sehenswert ist der Topkapi-Palast

Übrigens folgender Tipp spart Zeit und Nerven: Ich habe tatsächlich am Topkapi-Palast einen der sich dort anbietenden Guides engagiert: Mustafa schleuste mich vorbei an einer scheinbar endlosen Warteschlange und erklärte mir – übrigens in perfektem Deutsch – den ganzen Palast, inklusive Harem und Waffenkammer. Seither weiß ich, dass das Wort Kiosk seine Wurzeln im Türkischen hat. Die Länge der Tour ist verhandelbar und war ihre 50 € absolut Wert.

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‚Lokanta Maya‘, Kemankes Caddesi 35a, www.lokantamaya.com

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… hier gibt’s großartige europäisch-türkische Crossover-Küche

 

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